Legionellen

Legionellen (Legionella) sind eine Gattung stäbchen-förmiger Bakterien aus der Familie der Legionellaceae.
Sie sind im Wasser lebende Bakterien.
Zur Zeit kennt man mehr als 48 Arten und 70 Serogruppen. Die für Erkrankungen des Menschen bedeutsamste Art ist Legionella pneumophila (Anteil von etwa 70 bis 90 %, je nach Region). Sie ist Erreger der Legionellose oder Legionärskrankheit, Verursacher von Legionellen-Pneumonie (ca. 30.000 Fälle/Jahr) und Pontiac-Fieber. Die Übertragung erfolgt durch Inhalation (Aerosole).

Gemäß der Veröffentlichung des Robert-Koch-Institutes
RKI (Epidemiologisches Bulletin Nr. 48/2005) wird bei den in Deutschland gemeldeten Legionellen-Infektionen als vermutlicher Ort der Infektionen vordergründig genannt: Privathaushalte mit 41,4% und Hotels mit 35,1%



Pseudomonas aeruginosa

Dieses früher auch als Nass- und Pfützen Keim bezeichnete Bakterium ist ein fakultativer Krankheitserreger, der über das Trinkwasser vor allem bei stark immungeschwächten Personen zu schwersten Infektionen führen kann. Pseudomonas aeruginosa ist ein anspruchsloser, widerstandsfähiger Nass Keim.
Das Bakterium, das in feuchten Milieus vorkommt (neben feuchten Böden und Oberflächengewässern auch in Schwimmbädern, Leitungswasser, Waschbecken, Duschen, Toiletten, Spülmaschinen, Dialysegeräten, Medikamenten und Desinfektionsmitteln), es kann selbst in destilliertem Wasser oder einigen Desinfektionsmitteln überleben und wachsen, wenn kleinste Spuren von organischen Substanzen vorhanden sind.
Dies kann bei der Verbreitung über das Trinkwasser vor allem bei immungeschwächten Personen zu schwersten Infektionen führen.







Aufspüren von Bakterien in einem
mikrobiologische Labor